Sonderveranstaltung

Am 24.11.2019 Tag der offenen Türe von 10:30 bis 15:00 Uhr im Atomschutzbunker der Landeszentralbank Nordrhein Westfalen in Mechernich-Satzvey.

Eine unbekannte Schattenwährung neben der Deutschen Mark, geheime Bunkersysteme von Bundes- und Landeszentralbank, heimliche Belegungen dieser Anlagen und Planspiele hinter meterdicken Betonwänden und verschlossenen Atomschutztüren: was krimireif klingt, ist Teil deutscher Wirklichkeit im Kalten Krieg. Am 24.11.2019 wird im Rahmen von Führungen dieser Teil Geschichte im ehemaligen Atomschutzbunker der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen (Satzvey, Veybachschule) erklärt.

Die Bundesbank und das Bundesfinanzministerium legen geheime Serien von D-Mark und Pfennig auf, die in geheimen Bunker- und Tresoranlagen, verteilt über die gesamte Republik, deponiert werden. Die unterirdischen Schutzbauten selber werden in einen "Stand-By-Betrieb" versetzt. Rund um die Uhr gepflegt, gewartet und betreut, ist alles für den "Tag X" vorbereitet.

Mit dem Ende des Kalten Krieges ändert sich Anfang der 1990er auch der Status der Vorsorgemaßnahmen aus (DM)-Papier, (Bunker-)Stahl und Beton. Die Jahrzehntelang gut gehüteten Staatsgeheimnisse gelten plötzlich als überholte Denkmodelle der atomaren Abschreckung und werden aufgelöst.

So auch die Bunkeranlage der Landeszentralbank (LZB) in Satzvey: Für 107 Mitarbeiter eingerichtet, kann diese Unterwelt seit 2011 besichtigt werden. Erleben Sie eine spannende Reise zurück in den Kalten Krieg.

Die Anlage ist von 10:30 - 15:00 Uhr geöffnet, die Führungen finden alle 30 Minuten statt oder nach Bedarf. Nach jeder Führung besteht zudem die Möglichkeit, die Anlage für 30 Minuten frei zu fotografieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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